Sport macht fit, auch im Kopf
15. April 2009 | von Marion | Kategorie: Sport & Fitness
Einer amerikanischen Studie zu Folge, sind nur junge Menschen Schnelldenker. Bereits ab dem Alter von 27 Jahren verringert sich die Denkgeschwindigkeit. Ab 37 Jahren nimmt die Gedächtnisleistung dann deutlich ab.
An über 2000 Freiwilligen untersuchten die Wisserschaftler mit Gedächtnistests und Rätselaufgaben die kognitiven Fähigkeiten. Demnach erzielten die Personen mit dem Alter von 22 die besten Ergebnisse. Aber es gibt auch gute Seiten am Älter werden, Fähigkeiten wie Wortschatz und Allgemeinwissen verbesserten sich zunehmend.
Was getan werden kann, um die Gedächtnisleistung zu verbessern:
In einigen Fällen ist Bewegung wirksamer, als Ernährung oder Medikamente. Regelmäßig Sport treiben, ist nicht nur für die Figur gut. Bewegungsmangel führt nicht nur zu Übergewicht, sondern häufig auch zu Haltungsschäden. Wer viel im Sitzen arbeitet, sollte daher vermehrt Übungen zur Stärkung von Rücken- und Bauchmuskulatur durchführen. Ebenso kann Bewegung dazu beitragen, ein geschwächtes Herz-Kreislaufsystem wieder zu stärken.
Neben dem Sport gibt es aber noch weitere Aspekte, die zur Verbesserung beitragen. So zum Beispiel eine strukturierte Arbeitsweise. Bei viel Stress und Hektik kann schnell etwas Wichtiges in Vergessenheit geraten. Es spricht nichts gegen eine Liste mit allen zu erledigenden Dingen, Gedanken oder Ideen. Der Zettel signalisiert dem Gehirn ‘das ist wichtig’. Vielleicht klappt es beim nächsten mal ohne.
Nicht ohne Frühstück aus dem Haus gehen. Der Stoffwechsel gerät aus dem Gleichgewicht und beeinflusst die Gehirnleistung. Ebenso wichtig für das Gehirn ist ausreichend Wasser. Ein Mangel verursacht die Ausschüttung von Stresshormonen, die dem Gehirn schaden können.
Auch wenig Schlaf wirkt sich negativ auf die Gedächtnisleistung aus. Wie viel Schlaf jemand benötigt, ist unterschiedlich. Ob nun 6 oder 8 Stunden, das Gehirn verarbeitet die Impulse des Tages. Zum Schluss darf natürlich eine positive Grundeinstellung nicht unerwähnt bleiben, denn diese fördert die Kreativität.
Bild: istockphoto/diego_cervo






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