Der Lohn für die Mühe, Muskelkater
27. Mai 2009 | von Marion | Kategorie: Sport & Fitness
Bestimmt kennt jeder das Gefühl, wenn die Bewegung schwer fällt und man sich schlapp und steif fühlt. Die Rache des Körpers kann schmerzhaft sein und ruft das Wissen über Muskeln hervor, die man vorher nicht kannte.
Nicht Übersäuerung, sondern kleine Verletzungen, so genannte Mikrotraumata, sind die Ursache für einen Muskelkater. Aber Sport macht fit und schlank, deshalb geht es eben nicht ohne.
Die kleinen Muskelfaserrisse entstehen, wenn die Belastung zu groß, ungewohnt oder nicht korrekt war, unabhängig von der Trainingshäufigkeit. Daher erwischt es Anfänger, Wiedereinsteiger und Profis nach einer Belastungssteigerung gleichermaßen.
Während des Sports ist die Beanspruchung spürbar. Die Rückmeldung ‘es war zu viel’ folgt allerdings erst nach ein bis zwei Tagen. Bisher hat auch die Wissenschaft kein Mittel gefunden, das schnelle Hilfe bringt.
Gegen Muskelkater hilft:
- Wärme in jeder Form z. B. Baden, Duschen, Sauna oder eine Wärmflasche
- Leichtes lockern und dehnen hilft, Massagen dagegen können den Schmerz noch verstärken.
- Medikamente, obwohl sie keine Dauerlösung sind, lindern den Schmerz. Eine Tablette fördert die Durchblutung und das Bewegen fällt leichter.
- Erste Maßnahme, die sich bewährt hat, ist die Einnahme von Magnesium. Cremes oder Sportsalben beschleunigen ebenfalls die Regeneration auf natürliche Weise.
- Simpel aber immer noch der bekannteste Tipp: ausruhen. Nach zwei Tagen ist alles passé.
Vorbeugende Maßnahmen sind:
- Das Training dem aktuellen Leistungsvermögen anpassen und langsam steigern
- Vor jedem Sport aufwärmen und die Bewegung korrekt ausführen.
- Nach dem Sport L-Carnitin zur Unterstützung des Energiestoffwechsels nehmen.
- Gesund erhähren, vor allem mehr Obst & Gemüse. Sie decken den erhöhten Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen. Tierische Fette können dagegen reduziert werden.
- Nicht erst trinken wenn der Durst da ist, sonst drohen Schwindel, Erbrechen und Muskelkrämpfe. Besser ist es regelmäßig z. B. alle 20-30 Minuten zu trinken.
Augen zu und durch hilft übrigens nicht. Wer denkt, mit zusammen gebissenen Zähnen trainieren zu müssen, irrt gewaltig. Besser ist es die Mikroverletzungen erst ausheilen zu lassen und erst dann wieder voll zu belasten. Sofern die Bewegung langsam ist, spricht aber nichts gegen etwas Laufen, Schwimmen oder Radeln.
Nach dem Sport müssen Sie auch nicht zu zuckerhaltigen, teuren Getränken greifen. Die gesunden Fitmacher sind ohne Aufwand schnell fertig, z. B. eine frische Schorle aus Saft und Mineralwasser im Verhältnis 1:3.
Bilder: Pixelio/Ulli Przyklenk, Pixelio/michael andre may





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