Brainfood für Kopfarbeiter
19. Februar 2009 | von Marion | Kategorie: Spezialthemen
Heute sieht unser Alltag ganz anders aus als vor 100 Jahren. Während die Menschen damals hauptsächlich körperlich arbeiteten, sitzen die meisten heute im Büro.
Die wenigsten Menschen laufen morgens los, um für die nächsten zehn Stunden auf dem Feld zu schuften. Stattdessen steigen sie ins Auto, fahren von der Haustür bis in die firmeneigene Tiefgarage, nehmen den Lift ins Büro und sitzen bis abends am Schreibtisch, kurz unterbrochen vom Gang zum Sandwich Shop.
Logisch, dass dieser Alltag ein anderes Essen erfordert als noch vor 100 Jahren. Kalbshaxe mit Kartoffelknödel und Sahnesoße liefern viel mehr Energie, als ein Büromensch braucht. Das viele Fett macht dazu träge und die leicht verfügbaren Kohlenhydrate regen schnell wieder den Appetit an.
Biologische Leistungskurve im Tagesverlauf

Kopfarbeiter brauchen eine andere Ernährung! Kopfarbeiter brauchen Lebensmittel mit wenigen Kalorien, aber vielen Vitalstoffen, damit das Gehirn optimal funktioniert. Es ist also eine Kost angesagt, die das Gehirn gezielt mit Energie und Vitalstoffen versorgt und gleichzeitig den Körper nicht überlastet. Grundsätzlich gilt: Je abwechslungsreicher man isst, desto mehr Vitalstoffe nimmt an auf.
Fitmacher fürs Gehirn sind:
- B-Vitamine: enthalten beispielsweise in Vollkornprodukten, Milch, Käse, Eiern, Hülsenfrüchten, Gemüse, Fleisch
- Ungesättigte/Omega-3-Fettsäuren: beispielsweise in Nüssen, Ölen, Fisch
- Phospholipide wie Lecithin: beispielsweise in Eiern, Sojabohnen
- Eiweiß: verschiedene Aminosäuren, vor allem Tryptophan und Tyrosin eignen sich hervorragend als „Gehirnfutter“, da sie die Grundsubstanz für verschiedene Botenstoffe bilden. Besonders hochwertiges Eiweiß findet sich in Fisch, Eiern, magerem Fleisch und Milchprodukten.
Das Gehirn macht zwar nur etwa zwei bis drei Prozent des Körpergewichts aus, verbraucht aber mehr als 20 Prozent der Gesamtenergie. Das Gehirn benötigt rund 120 Gramm Glukose (Traubenzucker) am Tag. Da es im Normalzustand ausschließlich Glukose als Energieträger verwertet, zirkuliert immer eine gewisse Glukosemenge im Blut – der Blutzuckerspiegel. Diesen auf einem möglichst konstanten Niveau zu halten, ist daher erste Voraussetzung. Starke Schwankungen im Blutzuckerspiegel führen zu Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Heißhunger.
Weiterhin spielt die Versorgung mit Flüssigkeit eine Rolle: Der Körper verliert jeden Tag rund zwei Liter an Flüssigkeit, die er wieder auffüllen muss. Flüssigkeitsverluste von ein bis zwei Prozent führen schon in geringem Maße zu Müdigkeit und Zonzentrationsschwäche.
Brain Food ist die optimale Nährstoffversorgung für mentale Leistungsfähigkeit und Stressresistenz im Tagesverlauf. Wer abwechslungsreich und ausgewogen isst, der versorgt sein Gehirn optimal. Mahlzeiten ausfallen lassen, Fast Food und stark verarbeitete Fertiggerichte führen auf Dauer zu Mangelerscheinungen. Wichtig sind regelmäßige Mahlzeiten mit vielen Vitalstoffen, um die Leistungsfähigkeit zu optimieren.
Noch ein Tipp für das Leistungstief am Nachmittag:
Wer schnell und kurzfristig einen Energie-Kick braucht, trinkt einen Espresso mit
etwas Zucker. Espresso ist besser verträglich als Kaffee und hat mehr Koffein. Eine Prise Zucker bewirkt, dass das Koffein besser vom Körper aufgenommen wird und schneller wirkt. Der Wachmacher-Effekt dauert allerdings nicht so lange an.





[...] fettiges, schweres Essen am [...]
[...] Im schlimmsten Fall gehen Sie ohne Frühstück aus dem Haus, direkt rein ins Meeting und stürzen sich als Erstes auf die angebotenen Salamibrötchen oder Kekse. Mit großer Sicherheit führt das in kurzer Zeit zum Blutzuckerabfall und damit zum Leistungstief. [...]
[...] Schaffen Sie durch ein ausgewogenes Frühstück optimale Voraussetzungen für eine gute Hirnleistung. Außerdem: Menschen, die frühstücken, können laut Studien eher ihr Gewicht [...]
[...] Mein Favorit: Für 335 Euro kann man mit einem riesigen 80-Tonnen Bagger ein Auto platt fahren. Man darf 30 Minuten baggern und dann das Auto schrotten. Perfekt zur Stressbewältigung und ein paar Kalorien wird es auch verbrauchen. Eben abreagieren für Kopfarbeiter. [...]