Fett

Fett ist neben Kohlenhydraten und Eiweißen ein Grundnährstoff für den Körper.  Von den Dreien ist Fett allerdings der stärkste Energielieferant.

Der menschliche Körper benötigt Fett aber auch als Schutz vor Kälte, als Lösungsmittel für fettlösliche Stoffe (Vitamine), zur Stärkung des Immunsystems und Aufbau neuer Zellen.

Fette können aus Pflanzen und Tieren gewonnen werden und setzen sich aus drei Fettsäuren zusammen:

  • Gesättigte Fettsäuren, welche der Körper selbst bilden kann. Sie sind vor allem in tierischen Produkten. Ein zu viel davon erhöht das Herz-Kreislauf-Risiko (Gefäßverkalkung) und beeinflusst das Gesamtcholesterin negativ.
  • Einfach ungesättigte Fettsäuren können auch selbst gebildet werden. Mehr davon sind gut fürs Herz und für einen niedrigen LDL-Cholesterinwert.
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind als einzige Essentiell und können nicht vom Körper hergestellt werden. Sie werden in Linolsäure (Omega-6 Fettsäuren) und alpha-Linolensäure (Omega-3 Fettsäuren) unterschieden. Ideal für den Körper ist die Aufnahme im Verhältnis 5:1.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Frauen 60g und für Männer 80g Fett pro Tag. Damit sollte der Anteil von Fett an der Gesamtenergiezufuhr 30% nicht überschreiten.

Unser Körper hat ca. 20 Billionen Fettzellen, die sich im Laufe des Lebens vermehren können. Leider können sich Fettzellen außerdem auf das 1.000fache ihrer Größe ausdehnen,  sozusagen von Stecknadelgröße auf Golfballgröße.

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