Feierabendbier macht krank

20. September 2012 | von | Kategorie: Gesundheit

Laut einer neuseeländischen Studie erhöht sich offenbar das Risiko an Alkoholismus zu erkranken, wenn man mehr als 10 Stunden pro Tag auf der Arbeit verbringt. Die Studie der University of Otago fand heraus, dass Arbeitnehmer mit Arbeitszeiten bis zu 50 Stunden und mehr pro Woche öfter zur Flasche greifen.

Hoher Bierkonsum bei workaholics

Studienleiterin Sheree Gibb sieht die Ursachen darin, dass aufgrund des Alkoholgenusses Stressymptome gelindert würden. Lange Arbeitszeiten regen durch das Gemeinschaftsgefühl und der oft geselligen Atmosphäre grundsätzlich dazu ein, mehr Alkohol zu trinken. Daher bleibt es meist auch nicht bei einem Feierabendbier.

Da Alkohol meist auch wieder hungrig macht, besteht neben der alkoholischen Wirkung auch die Gefahr der Gewichtszunahme. Die Studie gibt auch zu bedenken, dass der Alkoholgenuss Aufmerksamkeit, Konzentration und Reaktionsvermögen einschränkt. Vorsicht also, wer mit den Kollegen abends gemütlich beisammen sitzt. Die Risikobereitschaft steigt und die Kritikfähigkeit nimmt ab.

Bild: istockphoto / Deklofenak http://www.otcsildenafil.net/

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