Die Grillsaison hat begonnen

6. April 2009 | von Bernd | Kategorie: Abnehmen


Die Temperaturen steigen und die Lust auf Grillen auch. Wer an Ostern seinen Grill rausholen möchte, aber noch keine Frühlingsfigur hat, muss auf’s Grillvergnügen nicht verzichten. Schon kleine Maßnahmen reichen und die Kalorienbilanz bleibt im Lot.

Gesundes Grillen geht das?
Ja absolut und auch mit Fleisch. Natürlich sind fettarme Varianten wie Pute oder Geflügel die bessere Wahl. Für alle anderen Sorten gilt sichtbares Fett abschneiden und nach Möglichkeit nicht direkt über heißem Feuer braten. Das Fett tropft in die Kohle und bildet krebserregende Chemikalien, die im Rauch aufsteigen und sich am Fleisch absetzen. Eine Folie oder Pfanne zwischen Fleisch und Feuer schützt und spart etwas Reinigungsarbeit.

Was kommt auf den Grill?
grillen2Beliebt sind Würstchen, Schnitzel, Nacken- und Filetsteaks vom Schwein und Rind. Auch Geflügel oder Strauß eignen sich. Zur Abwechslung und für die Strandfigur kann auch Fisch gegrillt werden. Ideal sind Forelle, Lachs, Makrele, Hering oder Garnelen. Mit Kräuter und Zitrone erhält der Körper gleich eine Portion der herzgesunden Omega-3-Fettsäuren. Eine fettarme Ergänzung ist in der Tat Gemüse. Champignons, Tomaten, Paprika, Mais, Zwiebeln oder Zucchini liefern Genuss und wertvolle Nährstoffe.

Gibt es noch was dazu?
Es gibt noch mehr außer Ketchup für den Teller. Nur sollte es kein Weißbrot sein. Partybrötchen sehen toll aus und sind schon in vielen Bäckereien erhältlich. Die gesündeste Variante ist natürlich das ballaststoffreiche Vollkornbrot bzw. -brötchen. Auch Folienkartoffeln kommen immer gut an. Die Kartoffeln entweder vorgekocht oder gut eingewickelt in Folie einfach in der Glut mitgaren lassen. Ein kleiner Salat ist ebenfalls schnell gemacht und die perfekte Ergänzung zum Fleisch.

Marinaden und Grillsaucen  selber machen.
Beide schmecken besser, als die gekaufte Variante und sind nicht aufwändig. Die Grundlage für eine Marinade bildet ein gutes Öl.  Gewürze, frische Kräuter, Senf, Tomatenmark,  Zwiebeln oder auch Knoblauch können nach Belieben zugefügt werden. Wer es exotisch mag, kann Früchte, Kokos oder Honig zugeben. Etwas Wein, Bier oder Sherry macht das Fleisch noch zarter. Das Fleisch komplett mit Marinade bestreichen, sonst entzieht das Salz den Saft und das Fleisch wird trocken. Abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen, am einfachsten über Nacht.

Als Basis für eine Sauce bzw. Dipp nehmen Sie Magerquark, der mit Mineralwasser cremig gerührt wird oder Naturjoghurt. Mit  Senf, Tomatenmark, Knoblauch, frischen Kräutern oder anderen Zutaten können nun gesunde und kalorienarme Varianten angefertigt werden, zum Beispiel:

  • Tzatziki:  grüne Gurke raspeln und mit Salz & Pfeffer würzen
  • Avocado: Knoblauch, Öl, Zitrone und eine reife Avocado pürieren und mit Salz & Pfeffer würzen
  • Tomate-Curry:  Currypulver, Chili, Salz, etwas Honig und Tomatenmark verrühren
  • Knoblauchcreme:  1-2 Zehen pressen, Zwiebeln, Salz & Pfeffer, etwas Zucker und Öl zugeben

Da die Geschmäcker so verschieden sind, experimentieren Sie ruhig. Idealerweise bereiten Sie die Saucen  einen Tag vorher zu.

Der Nachtisch lässt sich ebenfalls auf dem Grill zubereiten. Hierzu eignet sich eigentlich jede Art von Obst. Einfach zu den Bananen, Pfirsichen, Birnen oder Äpfeln Honig und ein Spritzer Likör oder Rum geben, in Folie einwickeln und 5-7 Minuten grillen. Dazu passt eine kleine Kugel Eis.

Bilder: Pixelio/Sabine Ritschel, Pixelio/Anja

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2 Kommentare
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  1. [...] auch mit einem Grillabend beendet. Wir haben bereits einige kalorienarme Anregungen für die Grillsaison gegeben und damit die Strandfigur anschließend auch perfekt wird, der Trainingsplan von Hugh [...]

  2. [...] entsprechend, dieser Tage wieder oft getrunken. Hauptzutat ist natürlich Waldmeister. Ist der Grillabend mal etwas lauter,  kann es auch am kalten Getränk liegen. Der Wirkstoff Cumarin wirkt [...]

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